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2002-03-02-singing-vierzeil

Vierzeiler

(ca) = Diese Fassungen wurden mir von Christian Amon mitgeteilt. - DANKE !

Siehe auch Gstanzl ...

A Automobü

is a Automobü

ko' ma sogn was ma wül,

bleibt a Automobü.

A Lebaknedl und a Semmiknedl

die hom si net vatrog'n,

drauf hat da Lebaknedl in Semmlknedl

aus da Suppnschissl ausigschlog'n.

A Schleiniga, a Schleiniga

a Schleiniga muaß sei

und da tanzt ma ka doikata

Jagasbua drei.

Aber Dirnderl ei ei,

und i liab di so trei.

Und i hob di so gern,

das i narrisch kunnt werd'n.

(ca): Statt "kunnt" singt man bei uns eigentlich "mecht" (= möchte). Das ist vielleicht eine veraltete Konjunktivform?

Aber Diandl, wann ma heiratn

und hom ma koa Wiagn

wo tan ma dann 's Wuzerl hi,

wenn ma oans kriagn?

Aber Hiasl steh grad,

Wirst a fescher Soldat,

Wirst a fescher Offizier,

bei der Heustadeltür.

Aber Kraxnweib, Kraxnweib,

Bleib amal stehn,

I schau <scheiß> da in d'Kraxn,

Dann kannst weida gehn.

Aber lauta Kameraden

im Toi beinonda,

zwegen da lustign Weis

san ma eini ganga.

Aber lost's na glei

d'Spülleit an wias musiziern,

muaß som drüba lachn,

mei Herz tuat si rührn.

Aber lustig in Ehrn,

hot da liabe Gott gern.

Mit de traurig'n Leit,

hot er söüwa koa Freid.

(ca)

Aufigschaut, aufigschaut

(vermutlich verfälschte Fassung)

aufi aufs Bett,

aber aufitraut, aufitraut

hab i mi net

Aufigschaut, aufigschaut

hot er aufs Bett,

aber aufitraut, aufitraut

hot er eam net

(ca)

Aufn Bergerl steht a Bamerl,

trogt wachsgelbe Birn,

hat si allemal gmöldt,

wann i "Mirzerl" hab gschrian.

D'Leit de hams gsegn

oba oans des is gwiß,

daß hinta da Hollastaudn

finsta gwen is.

Da Esel hat vier Füß

der Esel is dumm,

aber Esel mit zwoa Füß

gengan außen herum.

Da Gigl-Gogl hat a Henn ghabt

und da Gogl-Gigl hat's a.

Sagt da Gigl-Gogl zum Gogl-Gigl,

gigl gogl du die meine a.

Da Tanzbodn is luckat,

Mei Dirndl is kloan,

Wanns ma durchobi schlupfat,

Was machat i aloan.

Daß d'Müh nua so staubt

und da Griaß nua so fliagt

und i kenn ja kan Müh'jungan,

der d'Leit net betriagt.

Der Huat is' vom Huatara,

Die Federn vom Hahn,

Da Buschn vom Diandl,

wem gehts n wos aun.

Des landlerisch Tanzn

kann net a jeda,

kanns sölba net recht,

aber meine Brüada.

Drei Schuasta, drei Schneida,

drei Handwerkagsölln

und do hom olle neini

in an Strumpf eini wölln.

Ei sagt der Floh, des is a Mo,

der mi fangan ko;

hätt i di Flügl von da Fliagn,

war i no schwara zum Kriagn.

Fuat in da Friah, hoam auf d'Nacht,

so homs die Oitn gmocht.

Fuat auf d'Nacht, hoam in da Friah,

so mochan's mi.

Gestan is Sunntag gwen

heit is acht Tag,

da homma a Bradl ghobt

und an Salod.

Habts enk zsamm,

Habts enk zsamm, heut is koa Sünd,

I hob in Kalenda gschaut,

Steht a kloans Kind.

Hiaz schmeiß i mein Huat in Bach,

Und schwimm eahm (glei) söba nach,

Weil mi mei alter Schatz

a nimma mag.

Hiazt han i mein Goaßbock

aufs Dach aufi tan, ja,

damit die Leit segn,

daß i ar a Viech ha(n).

Hinta da Hollastaudn

da is was gschegn,

ma was zwoa net was,

oba d'Leut die homs gsegn.

Hinta da Stadltür

Hängan sechs Ochsengschirr,

Spannts d'Musikanten ein,

G'fuhrwerkt muaß sein.

Hob a niglnogl neichs Kammal,

hob a niglnogl neichs Bett,

hob a niglnagl neichs Diandal,

oba niglnagln derf i's net.

Hob di stad, hob di stad,

Daß di net obidraht,

üba mei Hobanfeld,

gehts a weng schnöll.

I bin a jungs Biarschal

kann lesn und schreim

und kann a mein Diandal

die Langweil vatreibn.

I geh do net eini,

i zoag da die Feign,

und am Sunntag is Kirtag,

kannst a dahoam bleibn.

I geh in Wald eini,

I geh in Wald zua,

I bin in Waldhansl

Sei lustiga Bua.

I hab das scho gsagt

und du host mas net glaubt,

daß d'Müh'jungan tanzn,

daß d'Müh nua so staubt.

I hab d'Schaf angschaut,

d'Schaf ham mi angschaut,

do hob i mi angschaut

wia mi d'Schaf angschaut ham.

I hab halt amoi

bei der Arbeit ka Freud,

denn grad bei der Arbeit

versamt ma sei Zeit.

I loß di net eina

hast eh scho an Rausch,

gib da liaba zwa Busserl

beim Fensta hinaus.

Is ma nix um a Sechserl,

Is ma nix um a Göld,

Is ma nix um a Dirndl,

San gnua auf da Wölt.

Jetzt homma hoit gsungan,

jetzt hean ma holt auf,

auf an steirischen Tanz

gheat a Woizale drauf.

Landlerisch, pinzgerisch,

Halsn balds finsta is,

Wanns nur bald finsta war,

Daß uns neamd sah.

Lustig und kreizfidö

hoam gemma net so schnö

hoam gemma morgen friah

oda gar nia.

Mei Diandl haßt Annerl,

Hat schneeweiße Zahnerl,

Hat kohlschwarze <schneewiße> Knia,

Aber gsehn hab is nia.

Mei Dirndle haßt Reserl,

is röselet gmalen,

hon die Kaiserin gsegn,

hot ma nit so guat gfolln.

Mei Schatz hat sechs Sinn,

den an her, den oan hin,

den oan auf, den oan a,

den oan dort, den oan da.

Mei Schatz is a Jaga,

A Lump a verdrahda,

geht aus mit da Büchs,

Aber ham bringt er nix.

Mei Vota hat gsagt

wann i heitratn tua

kriag i a Spinnradl

a Bettstadl und a gscheckate Kuah.

Mei Voda hat's Haus verkauft

Und die Kuah ah,

Hiazt gehts übern Goaßbock her,

Halleluja.

Mei Vota spart Orbeit,

mei Muata pflegt Ruah,

mei Bruada reißt's Mäu auf

und i schau eam zua.

Meine Schuach, meine Schuach

San aus Fuxleda gmacht,

Die schlafn bei Tag

Und gehn aus bei da Nacht.

Nudl in da Brüah, Nudl in da Brüah

Furt auf d'Nacht, hoam in da Früah,

Nudl in da Brüah, Nudl in da Brüah,

Hoam in da Früah.

Nudl in da Rein, Nudl in da Rein,

Heit muaß no lustig sein,

Nudl in da Rein, Nudl in da Rein,

Lustig muaß sein.

Oba Hiasl hoho

loß in Fensterstock do,

du kannst na net braucha,

oba mir geht a groß o.

Oba Hiasl steh grad,

wiast a brava Soldat,

wiast a brava Offizier,

vor da Scheißheisltür.

Oba lustig mia Oitn,

homs Gsicht volla Faltn,

am Kopf die graun Haar

jetzt sans um die schean Jahr.

's Diandal is kloan is kloan,

mechts in a Schachterl toan,

's Schachterl is no net voll,

kloan is se wohl.

S landlerisch Tanzn

Kann ned a jeda,

kanns selber net recht,

oba meine Brüada.

Schean rund is mei Huat

Und schean hoaß is mei Bluat,

Kann nix als wia tanzn,

Aba des kann i guat.

Übern See, übern See

Fliagn meine Taubn (in d'Höh)

Muaß amol umifahrn,

Federn z'sammklaubn.

Und .....er (ORT EINSETZEN) Mentscha,

de san gar nid fad.

Weil die lassn si ois g'folln,

um a Tafel Schok'lad.

(ca)

Und a Floh und a Fliegn

de san so schwa zum Kriagn;

hätt da Floh d'Fliagl von da Fliegn,

war er no schwara zum Kriagn.

Und da oane Lebaknedl ziagt scho

und da andre Lebaknedl fangt erst o,

schaut der oane Leberknedl den andan o,

wia da oanda Lebaknedl ziagn ko.

Und die Liab is a Vogal

und gar a scheans Ding,

wenns a weng was Verdächtigs gspürt

wuschts glei dahin.

Und weil I in Waldhansl

Sei Lustiga bin,

Drum schickt si ka traurigs Mensch

A net für mi.

Vom Wald san ma außa,

san ma lustige Buam,

aber hergwachsn san ma

als wie die gelbn Ruabn.

Wann i a Adal hätt

des si no riad,

oft miaßt i mas außaschnein

so daß mi net irrt.

Wann i zum Tanzn geh,

tuat ma koa Fuaß nit weh,

(oba) auweh mei Fuaß,

wann i arbeiten muaß.

Wigl net a so, wogl net a so,

's Häuserl fallt zsamm, fallt zsamm,

Wigl net a so, wogl net a so,

's Häuserl fallt zsamm.

Zan Zaun zuwigschmissn

Hat mi oft scho oana,

Aber übern Zaun drüber

Mei Lebtag koana.

Zwischen Regen und Passau

da wachst der rot Loam,

solang ma no a Zwanzgerl ham,

gemma net ham.

Zwisch'n zwoa Habernsäck

Hob i mei Mensch versteckt,

den soll da Teifl holn,

der mas hat gstohln.